Spoločenstvo slovenských gréckokatolíkov v Mníchove


Erzdiözese München und Freising begeht Heiliges Jahr

Im von Papst Franziskus ausgerufenen außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit werden in der Erzdiözese München und Freising acht „Pforten der Barmherzigkeit“ eröffnet. Diese symbolisieren, dass den Gläubigen in diesem Jahr der Umkehr und des Pilgerdaseins ein besonderer Weg zum Heil offensteht. Das Heilige Jahr beginnt am 8. Dezember, 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils, und endet am 20. November 2016. Neben Pilgerreisen und Wallfahrten sind die Gläubigen in dieser Zeit besonders zu eigenen Werken der Barmherzigkeit eingeladen.

Es ist das erste Mal, dass es Heilige Pforten auch außerhalb Roms geben wird. Ausschlaggebend dafür ist der Wunsch des Papstes, dass das Heilige Jahr der Barmherzigkeit vor allem in den Diözesen weltweit gelebt wird.

Feiern zur Eröffnung der „Pforten der Barmherzigkeit“ finden am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, in allen drei Seelsorgsregionen des Erzbistums statt:
In München zelebriert der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, ab 10 Uhr im Liebfrauendom einen Gottesdienst.
Die Eröffnungsmesse mit Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg in der Pfarrkirche Herz Jesu in München-Neuhausen findet um 10.30 Uhr statt.
In der Konkathedrale in Freising, dem Mariendom auf dem Domberg, leitet Weihbischof Bernhard Haßlberger um 10.30 Uhr den Festgottesdienst.
Ebenfalls um 10.30 Uhr findet in Rosenheim in der Pfarrkirche Heilig Blut die Eröffnungsmesse mit Weihbischof Wolfgang Bischof statt. Der Friedenslicht-Gottesdienst um 15.30 Uhr im Münchner Dom markiert schließlich den Beginn des Jahres der Barmherzigkeit der Jugend.

Am Abend des dritten Advent werden drei weitere „Pforten der Barmherzigkeit“ eröffnet:
jeweils um 18.30 Uhr in der Stiftsbasilika St. Martin in Landshut
sowie in der Stiftskirche St. Petrus und Johannes der Täufer in Berchtesgaden,
für 19 Uhr ist die Zeremonie in der Stiftskirche Heilig Kreuz in Bad Tölz angesetzt.

Am Samstag, 19. Dezember, um 18 Uhr wird schließlich noch durch Weihbischof Bernhard Haßlberger in der Klosterkirche Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck die achte und letzte „Pforte der Barmherzigkeit“ in der Erzdiözese geöffnet.

Mit dem Thema Barmherzigkeit setzt sich auch die Ausstellung „Die Gabe“ in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG) auseinander. Gezeigt werden Installationen, Videoarbeiten, Fotografien und Zeichnungen zeitgenössischer Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Präsentiert werden die Werke an zwei Orten in München: in der Galerie der DG in der Türkenstraße und der Kirche St. Paul. Die Schau in der Galerie wird am 26. November um 18 Uhr eröffnet und ist bis 20. Februar zu sehen; die Eröffnung in Paul findet am 10. Dezember um 19 Uhr statt, ausgestellt wird dort bis 9. Februar. Die in der Kirche gezeigten Werke werden an den Januar-Sonntagen und am ersten Februar-Sonntag auch im Rahmen der dort von der Kunstpastoral der Erzdiözese gestalteten Gottesdienste „TatOrtZeit“ immer um 20.15 Uhr thematisiert und erläutert werden.

Heilige Jahre zu feiern geht auf eine hebräische Tradition zurück. Papst Bonifatius VIII. griff sie 1300 für die katholische Kirche auf. Seit 1475 werden sie alle 25 Jahre begangen, zuletzt im Jahr 2000. Der Brauch, wie aktuell Papst Franziskus, ein außerordentliches Heiliges Jahr auszurufen, geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Im vergangenen Jahrhundert geschah dies zweimal: 1933 und 1983.

(Text aus den Seiten Erzbistum München und Freising gemacht. (www.erzbistum-muenchen.de))

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